Flämische Universitäten erhöhen Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten

Mehrere flämische Universitäten werden ab dem kommenden akademischen Jahr die Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern deutlich anheben, wie De Morgen berichtet.
An der Universität Antwerpen steigen die Gebühren für den Master für Nicht-EU-Studierende von 5.800 auf 7.800 Euro, die Bachelorgebühren von 3.100 auf 4.300 Euro. Die KU Leuven plant eine ähnliche Erhöhung – die Gebühren steigen in allen Kategorien um rund 20 Prozent. An der Vrije Universiteit Brussel (VUB) zahlen die meisten Nicht-EU-Studierenden je nach Studiengang zwischen 400 und über 1.000 Euro mehr.
Die Universitäten begründen die Erhöhungen mit den Sparmaßnahmen der flämischen Bildungsministerin Zuhal Demir. Nach den neuen Förderregeln bezuschusst die flämische Regierung an jeder Universität nur noch bis zu 2 Prozent der Nicht-EU-Studierenden. Hochschulen mit einem höheren Anteil internationaler Studierender müssen die übrigen Kosten selbst tragen.
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