Flandern stellt 2-Milliarden-Euro-Plan zur Dekarbonisierung der Industrie vor – Schwerpunkt CO2-Abscheidung

Flandern investiert in den kommenden zehn Jahren 2 Milliarden Euro, um die industriellen CO2-Emissionen zu senken und die Schwerindustrie zu unterstützen. Der Großteil der Mittel fließt in Projekte zur CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS).
Die flämische Regierung hat dafür 1,2 Milliarden Euro vorgesehen. Davon stehen ab 2028 über eine Förderrunde 1 Milliarde Euro für energieintensive Industrien wie Stahl und Chemie zur Verfügung, in denen Emissionsminderung besonders schwierig ist. Weitere 200 Millionen Euro wurden bereits dem Projekt Kairos@C zugesagt, das von BASF und Air Liquide im Hafen von Antwerpen geleitet wird und CO2 abscheiden, verflüssigen und dauerhaft speichern soll.
Die verbleibenden 800 Millionen Euro sollen Unternehmen dabei unterstützen, fossile Anlagen durch sauberere Technologien zu ersetzen – etwa Elektrokessel, industrielle Wärmepumpen und effizientere Produktionsprozesse. Gefördert werden Projekte, die die größte CO2-Reduktion bei den geringsten Kosten ermöglichen.
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